Stimme Klang Dialog Stimme Klang Dialog

Klang

Im Daoismus werden Töne als Qi des Himmels bezeichnet. Finden diese Töne einen Körper, in dem sie resonieren können, erhalten sie Einlass in diese Welt und werden zu hörbaren Klängen.

Es ist zunächst eine rein physisch-stoffliche Körperfunktion, die die Schwingung des Stimmklanges entstehen lässt. Und die Schwingung braucht den physischen Körper, um hörbar zu werden. Doch gleichzeitig ist Klang feinstofflicher Natur und kann sich unabhängig von Körperstrukturen innerhalb und außerhalb des physischen Körpers bewegen. Klang ist eine Form von Energie, die sich in beiden Welten auskennt, der stofflichen und der feinstofflichen. Und so es gibt kaum ein geeigneteres Medium, in die Kommunikation zwischen diesen beiden Welten einzutreten.

Dass man am Klang der Stimme hören kann, ob jemand traurig oder verärgert ist, ist uns allen vertraut. Doch kann man hören, wie es der Leber geht oder der Kniescheibe? Der Stimmklang erreicht jede Körperzelle. Er geht mit ihr in Resonanz und kann so die in ihnen gelagerten Informationen an die Oberfläche des Bewusstseins transportieren. Sie werden im Klang hörbar und lassen Gedanken, Bilder, Gefühle oder körperliche Empfindungen entstehen. So kann der Klang Auskunft geben über Befindlichkeiten - körperliche, emotionale, seelische.

Gleichzeitig kann er rückwirken auf die Körperzellen und ihnen Informationen des Bewusstseins zukommen lassen. Er kann

- beleben
- ausgleichen
- befrieden
- balancieren
- strukturieren
- ordnen
- gestalten
- transformieren
- integrieren
- koordinieren
- schützen
- stärken

Sich dem eigenen Klang anvertrauen, heißt, sich der eigenen Stimme anvertrauen. Sich der eigenen Stimme anvertrauen, heißt, im großen Getöse der Welt auf etwas zu hören, dem es sich lohnt zu folgen.

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